Jeder Garten sollte einen Komposthaufen oder eine Kompostbox besitzen,
schon der Umwelt zuliebe.
Ein Kompost hat auch jede Menge Vorteile:
Es gibt verschieden Behälter, in denen die Grünabfälle reifen können. z.B. Metallgitterboxen, Holzboxen, Kunststoffbehälter.
Metall und Holz verrotten sehr schnell am besten eignet sich Kunststoff.
Geschlossene Systeme sind auf jeden Fall geruchsfrei.
Es reicht aber auch eine versteckte Ecke im Garten, die nicht einsehbar ist, dann braucht man überhaupt keine Behälter und kann den Komposthaufen so groß wie nötig machen.
Am besten wären zwei Boxen (beim offenen System)
Box 1: zum Sammeln
Box 2: zum Umschichten
Beim offenen System sollte der Kompost am besten 4 x im Jahr umgesetzt werden, das fördert den Reifeprozeß. (von Box 1 in Box 2) Mindestens einmal im Jahr. Sonst verdichten sich die Abfälle so stark, daß keine Luft an die Pflanzenreste kommen kann. Ohne Luft können die kleinen Helfer (Pilze, Bakterien, Käfer, Würmer u.s.w) nicht atmen und sterben ab, bzw. vermehren sich nicht stark genug.
Wo plaziere ich den Kompost?
Sollte der Kompost durch einen dummen Zufall, oder weil man keinen anderen Platz hat doch in der Sonne stehen, kann man ihn zum Teil bepflanzen. z.B. Kürbis, Zucchini oder andere Pflanzen mit möglichst großen Blättern.
Was gehört in den Kompost?
kein Fleisch, oder Lebensmittel die gekocht wurden (das lockt Ratten an)
Gut ist:
Der Komposthaufen kann das ganze Jahr gefüllt werden.
Im Winter verrottet der Grünabfall zwar nicht, aber dafür im Sommer um so besser.
Viel Spaß,
Ihr Gärtner